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Licht und Schatten in der Oberliga Ost: Kreuzberg verzweifelt an Aue II und siegt gegen Plauen

Eigentlich sollte sich unsere Mannschaft keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen müssen. In der ersten Hälfte der Saison hatten wir die stärksten Gegner bereits abgehakt und mit einigem Pech “nur” einen Mannschaftssieg und 2 Remis erspielt. Die anderen Underdogs der Liga schlugen sich aber kaum besser, daher war das Ergebnis so durchaus in Ordnung. Umgekehrt bedeutet das für uns, dass die letzten Saisonspiele allesamt gegen direkte Abstiegskonkurrenten sein würden – Pflichtsiege, wenn man die Klasse halten möchte. Angesichts unserer starken Leistung in den letzten Kämpfen eine machbare Aufgabe. Dachten wir zumindest.

Schatten am Samstag:  Nickelhütte Aue II

Eigentlich ging es an den unteren Brettern unserer Favoritenrolle entsprechend los: Micha machte nach einer ruhigen Eröffnung mit Weiß früh Remis, während unser starker Neuzugang Stevan nach Schwierigkeiten in der Eröffnung den weißen Damenflügel aufrollte und schnell gewann. Doch an den oberen Brettern zeigten sich die ersten Risse: An Brett 3 weckte die Eröffnungsvariante bei Freddy traumatische Erinnerungen an eine ähnliche Partie aus dem letzten Jahr. Dies veranlasste Freddy zunächst zu merkwürdigen Zügen und später taktischen Patzern, welche ihn nach tapferer Verteidigung letztlich die Partie kosteten. Constantin gewann nach überaggressivem Spiel seines Gegners in der Eröffnung einen Bauern und ging nach einem abwechslungsreichen Mittelspiel in ein leicht besseres Endspiel. Nachdem er mit Weiß seinen 40. Zug gemacht hatte, verließ er kurz das Brett; sein Gegner hatte schließlich noch 2 Minuten für seinen Zug und würde diese sicherlich nutzen. 3 Minuten später kam Constantin zurück und sah seinem Gegner zu, wie dieser die Figuren aufbaute – Verlust auf Zeit! Fun Fact: Das ist damit das dritte Mal innerhalb eines (!) Jahres, dass der Autor dieser Zeilen auf diese Weise im klassischen Schach gewinnt.

Schnabel – Moritz. Aron hatte gerade … Th4+?? gespielt, was nach Kg5 zum sofortigen Partieverlust führte. Nach einem beliebigen Schach findet der König auf h6 sichere Zuflucht und droht ein unausweichliches Matt.

Nach dem 40. Zug liefen also beim Stand von 2,5:1,5 noch 4 Partien mit unklarem Ausgang: Robert stand das langgezogene Mittelspiel über stark unter Druck, spielte aber geschickt auf die knappe Bedenkzeit seines Gegners und rettete sich ins Remis. Johannes probierte nach einer langen Eröffnungsdebatte sein Möglichstes, doch mit nur einem (Doppel-)Bauern mehr am Königsflügel ließ sich im Turmendspiel nichts mehr rausholen. Der Zwischenstand von 3,5 war nicht gut, aber auch keine Katastrophe, unsere beiden (A-)Arons spielten ja noch. Beide Endspiele waren umkämpft, doch trotz aller Versuche konnte Aaron an Brett 5 keinen Vorteil erspielen. Er lehnte verschiedene Möglichkeiten zur Zugwiederholung ab, was die Stellung sicherlich auch erlaubte. Zumindest so lange, bis Aaron einen Bauern zu viel nahm und ein gegnerischer Freibauer zusammen mit dem schwarzen König Mattdrohungen schuf. Der notwendige Turmtausch zur Abwendung des Mattnetzes kostete die Umwandlung des besagten Freibauerns und damit die Partie. 3,5:3,5.

Alle noch anwesenden Augen richteten sich auf Arons Partie am 3. Brett. In einem langen Schwerfigurenendspiel mit Dame und Turm stand der schwarze König von Aron zwar ständig unter Druck, doch Aron befreite seine Dame und fraß sich durch den weißen Damenflügel. Sein Gegner musste umschalten, Arons Freibauern am Damenflügel neutralisieren und fand sich plötzlich in einem Endspiel mit Minusbauern wieder, in dem Arons König dank besserer Bauernstruktur auch noch besser vor Schachs geschützt war. Die Stellung blieb remisträchtig, doch nach langem Manövrieren brachte Aron endlich Dame und Turm gegen den weißen König in Stellung. Der finale Angriff jagte den gegnerischen König zwar übers Brett, dieser spannte aber tatsächlich ein Mattnetz gegen Arons König (siehe Diagramm). Endstand 3,5:4,5. Innerhalb von 5 Minuten drehte sich das ganze Match. Der Schock saß tief. Eigentlich hatten wir 4,5 Punkte sicher, wenn wir in den letzten beiden Partien einfach Remis machen. Praktisch weiß keiner der beiden, wie die jeweils andere Partie ausgeht – und spielt stellungsgerecht weiter auf Sieg. Und verliert man als Favorit unglücklich gegen kämpferische Underdogs.

Licht am Sonntag: König Plauen

Nach dem Schrecken vom Vortag blieb wenig Zeit, um sich mental zu erholen. Was wir gegen König Plauen ablieferten, spricht daher für die mentale Stärke unseres Teams: Ein eingewechselter Max machte ein frühes Remis, gefolgt von einem ordentlichen GM-Remis von Robert. Aaron erholte sich gut von seinem gestrigen Debakel, bereitete die Eröffnung seines Gegners fast bis zum Sieg vor und gewann ohne Probleme.

Hörr – Vogel. Schwarz hatte 6 Züge zuvor die Qualität geopfert und gerade in aller Ruhe 22. … Te8 gespielt. Es drohen u.A. Sxf3 oder h4. Weiß hat kaum sinnvolle Züge und konnte nach 23. Lg2 Lxg2 24. Kxg2 Dg4! dem Mattangriff nichts entgegensetzen.

Die weiteren Partien liefen hingegen bis tief in die Zeitnotphase. Johannes zog leider in einer dynamischen Stellung mit gedeckten Freibauern auf beiden Seiten den Kürzeren. Dafür spielte Constantin eine scharfe Eröffnung ambitioniert weiter, opferte seelenruhig eine Qualität für langfristigen Königsangriff und jagte den gegnerischen König bis zu seinem Ende auf h7 (siehe Diagramm). Freddy verteidigte sich derweil souverän mit Schwarz und fand trotz Zeitnot den sicheren Weg ins Remis. Die kritische Partie lieferte damit erneut Aron, dessen Isolanistellung in kürzester Zeit explodierte. Figuren hingen im Zentrum wild durcheinander, doch sein Gegner ließ kurz seine Grundreihe ungedeckt, was Aron taktisch sauber ausnutzte und Material gewinnen konnte … bis vor Erreichung von Zug 40 auf der Uhr seines Gegners die kleine Flagge aufblinkte und Kreuzberg zum 2. Mal dieses Wochenende auf Zeit gewann. Egal wie, nach dem Vortag nehmen wir die 4,5 Punkte. Den Abschluss legte Micha hin, der sich in einer sehr taktisch dominierten Partie  bestens zurechtfand und nach Zug 40 eigentlich leicht besser stand, dann aber ein Dauerschach zulassen musste. Mit dem Endstand von 5:3 können wir sehr zufrieden sein. Die Erleichterung nach dem Kampf war bei allen spürbar.

Ausblick: Kreuzberg im Abstiegskampf

Doch was heißt das für unsere letzten beiden Runden in Leipzig am 18./19. April? Es wird diese Saison voraussichtlich 4 Absteiger geben. Vermutlich stellt es einen Designfehler der Oberliga Ost dar, wenn jede Saison potenziell fast die Hälfte aller Teams absteigt, aber daran können wir nichts ändern. Die Frage ist, welche 4 Teams wir hinter uns lassen. Die Antwort darauf ist recht schnell gegeben: Weisse Dame, Aue und Plauen sind mit Blick auf die Tabelle quasi schon abgestiegen. Bleiben also noch Löberitz und Leipzig, gegen die wir passenderweise auch noch direkt antreten dürfen. Der aktuelle Tabellenstand und auch die Spielstärke beider Teams legen nahe, dass der Mannschaftskampf gegen Löberitz entscheidend wird. In der letzten Runde dürfte Löberitz gegen Weisse Dame gute Chancen haben, während wir gegen Leipzig nicht sicher mit Mannschaftspunkten rechnen können. Da unsere Brettpunkte gut sind, sollten wir nur absteigen, wenn Löberitz gegen uns gewinnt und gegen Weiße Dame mindestens Remis holt, während wir gegen Leipzig verlieren. Umgekehrt heißt das: Uns sollte ein Remis gegen Löberitz eigentlich reichen. Und wenn wir den Kürzeren ziehen, können wir das Blatt noch durch einen Sieg gegen Gastgeber Leipzig wenden. Die Aussichten sind dank des Sieges gegen Plauen gut, aber es wird mindestens am Samstag ein hochspannendes Match werden. Die aktuelle Tabelle nach der 8. Runde (mehr Infos wie üblich beim Ergebnisdienst)

Mannschaft Spiele Mannschaftspunkte Brettpunkte BW
1. SV Görlitz 1990 7 13 38 178½
2. SK König Tegel 7 12 35½ 143
3. SC Rotation Pankow 7 12 34 158½
4. SF Berlin II 7 11 37½ 169
5. SG Leipzig 7 7 28½ 134½
6. SC Kreuzberg 7 6 29 124½
7. SG 1871 Löberitz 7 4 23½ 102½
8. SK König Plauen 8 3 28½ 136½
9. Nickelhütte Aue II 8 2 19   90½
10. SC Weisse Dame 7 2 14½   58½

 

Frauen-Bundesliga in Chemnitz – gegen Deizisau und Schwäbisch Hall

Nun kommt endlich der Bericht über die 6. und 7. Runde der Frauenbundesliga. Die Runden waren perfekt ausgerichtet von unserem Reisepartner Chemnitzer SC Aufbau. Vielen Dank dafür!

Wir hatten – leider erwartungsgemäß – nicht viel auszurichten gegen die beiden starken Frauenmannschaften von Deizisau und Schwäbisch Hall. Allerdings gab es doch kleine Hoffnungsschimmer gegen die beiden Mannschaft. Neben dem Sieg von Martina Skogvall gegen Felicitas Ophelia Carlstedt hatte auch Sana Fock eine vielversprechende Stellung gegen WGM Evgeniya Doluhanova auf dem Brett. Die Partien der Frauen-Bundesliga wurden übertragen und hier zu finden.

Am Sonntag mussten wir dann gegen den Tabellenführer SK Schwäbisch Hall antreten – dieses Mal war es Amina Fock, die wiederholt eine deutlich bessere Stellung gegen IM Meri Arabidze erspielen konnte. Auch Madiha Fock, Elnaz Bazzazi und wiederum Martina Skogvall standen lange ausgeglichen gegen die übermächtigen Gegnerinnen. Aber wie aus dem Ergebnis 0:6 zu entnehmen ist, konnte keine unserer Spielerinnen in dieser Runde einen Punkt erspielen.

Eine Besonderheit an diesem Wochenende war auch, dass in unserem und im Chemnitzer Team jeweils 3 Familienangehörige anzutreffen waren – bei Chemnitz Mutter und 2Töchter, bei uns 3 Schwestern.

Der momentane Platz am Tabellenende soll unsere Laune nicht trüben – in zwei Wochen geht es weiter in Hamburg gegen den HSK und TuRa Harksheide. Zum Saisonfinale in Bad Königshofen im April stehen dann noch Chemnitz, Hemer und Solingen auf dem Programm, die alle wie wir gegen den Abstieg kämpfen.

Alle Ergebnisse und Tabellen beim Ergebnisdienst

Bericht beim Ausrichter Chemnitz

Fotogalerie

 

 

 

Mannschaftsmeisterschaften im Schach960 – Kreuzberg mit starkem Auftritt am 1. und 2. Spieltag

Schach960, Freestyle Chess – Man kann es nennen, wie man möchte, aber die Variante mit der zufälligen Startaufstellung scheint sich nicht nur bei größeren Events des Spitzenschachs (Weissenhaus, Grenke) zu etablieren, sondern zunehmend auch in der Berliner Szene angekommen zu sein. So richtet Zitadelle Spandau 2026 erneut Mannschaftsmeisterschaften im Schach960 aus: Ein Format im Scheveninger System, in dem 4er-Mannschaften viermal gegeneinander antreten, sodass am Ende jeder gegen jeden gespielt hat. Das Zeitformat mit 15 min. + 5 s. Inkrement lässt dabei gerade genug Zeit, um in die vor jeder Runde neu geloste Stellung einzutauchen. Da es in Kreuzberg sowieso ein monatliches 960-Turnier gibt, fanden sich schnell ein paar Begeisterte, die unseren Verein bei diesem spannenden Event vertreten wollten. Das erste Wochenende mit insgesamt drei Matches bot bereits einen spannenden Auftakt.

Freitagabend ging es bei Eckbauer für unsere Truppe gut los: Momme Held, Matthias Bolk, Constantin Vogel und Alexander Kurz trafen auf die „Freestylerz“, die namentlich perfekt zum Turnier passenden Titelträger aus dem Vorjahr. Spielerisch wurden diese von Dirk Paulsen angeführt, der seine Partien im Anschluss auf seinem Kanal kommentierte. Trotz Müdigkeit, glücklicher Gewinnpartien und verpasster Chancen hielten alle Bretter ihren Gegnern sauber stand und erreichten durchweg 50% der Punkte. Alexander schaffte an Brett 1 sogar starke 2,5/4, die dank eines sauberen Remis in der letzten Runde von Matze gegen Dirk Paulsen nicht nur zum Mannschaftsremis, sondern zum Sieg mit 8,5:7,5 Punkten reichten.

Leider mussten wir am Samstag auf Alexander verzichten, hatten dafür in Spandau mit unserem Toporganisator Michael Ziems aber einen echten 960-Experten dabei. In der ersten Runde wurden wir unserer Favoritenrolle gegen Spandau gerecht, wobei Hendrick Möller starke Gegenwehr leistete. Sowohl Momme als auch Micha hatten gegen ihn vielversprechende Stellungen auf dem Brett, aber mussten sich am Ende mit Remis (un-)zufrieden geben. Dem Endergebnis von 12,5:3,5 konnte dies aber nichts mehr anhaben.

In der zweiten Runde sollten wir mit Tegel einen deutlich stärkeren Gegner serviert bekommen – und schlugen uns dennoch grandios! So gewann Momme gleich in der ersten Runde gegen GM Rabiega und Matze später gegen FM Rietze. Das Match blieb spannend und ausgeglichen bis zur letzten Runde, in der Micha eine Gewinnstellung gegen Martin Gebigke in Zeitnot unglücklich verlor. Dies war nicht die einzige unglückliche Niederlage; der Autor dieser Zeilen hatte zuvor gegen Gebigke und auch Rabiega ähnlich viel liegen lassen. Der Endstand von 7,5:8,5 war denkbar knapp und zeigt, dass bei diesem Turnier einiges möglich ist.

Das Format macht insgesamt viel Spaß, dreht sich nicht nur um die Ergebnisse und befördert eine gelassenere Atmosphäre (keine Ratingpunkte, keine wichtigen Qualifikationen etc.). Wer sich für die kommenden Runden interessiert, kann sich noch bei Michael Ziems (spielleiter at schachclubkreuzberg.de) melden. Weiter geht es am 02.05 und 09.05, an letzterem Termin sogar bei uns daheim in Kreuzberg.

Regionales Kinderschachturnier U8 erfolgreich beendet

Bei den Regionalen Kinderschachturnieren U8 – kurz RKST -, die in ganz Deutschland durchgeführt werden, können sich die bestplatzierten Kinder (1 Junge und 1 Mädchen) für die Deutsche Einzelmeisterschaft U8 qualifizieren.

Wir haben solch ein Turnier, bei dem noch weitere Kinder “gescoutet” werden, nun schon zum dritten Mal durchgeführt. Mit im Team waren jugendliche Helfer aus unserem Verein, die bei der Turnierdurchführung geholfen oder Partien eingegeben haben.  Titelträger aus unserem Verein standen für die Partieanalysen zur Verfügung. Das Team wurde ergänzt durch Bettina Bensch, die die Eltern über das Kinderschach in Deutschland informierte und als erfahrener Scout mitwirkte. An alle noch mal ein herzliches Dankeschön!

Platz 1: Atharva Sharma, SC Borussia Lichtenberg (qualifiziert für die DEM U8)
Platz 2: Nikolai Tertyshnikov, Post SV Neustadt
Platz 3: Carolina Richter Assencio, HSK Lister Turm

Bestes Mädchen: Meeri Ruddat, TSG Oberschöneweide
Bestes Kind U7: Huu Khoa Nguyen, TSG Oberschöneweide

Herzlichen Glückwunsch euch allen – und allen Kindern, die dabei waren!

Qualifiziert für die DEM U8w: Leona Stanisic, SC Kreuzberg
Die beiden vor ihr platzierten Mädchen waren bereits für die DEM U8 qualifiziert und sie hat die geforderte Punktzahl von 10 erreicht. Damit hat sich Leona in ihrem ersten DWZ-Turnier bereits für die DEM qualifiziert – wir gratulieren ihr zu diesem tollen Erfolg!

Platzierungen, Ergebnisse und Tabellen

Nicht wundern über die Punktevergabe – alle RKST werden so gewertet: Sieg  3 P., Remis 2 P., Verlust 1 P. So bekommen alle Kinder Punkte – eine Partie gespielt zu haben, ist auch ein Gewinn.

Bildergalerie

Bei der Siegerehrung

Beim Spiel

Das Team

Bettina Bensch und Manfred Glienke fehlen auf dem Foto

Ausschreibung RKST 2026

Bericht über das RKST im letzten Jahr

6. BMM-Runde: 7 Siege und nur 2 Niederlagen

Wieder eine erfreuliche Gesamtbilanz.

SCK2 bleibt bei 100% und ist weiter voll auf Kurs in Richtung Landesliga. Die Tabellenspitze mit mittlerweile 4 Mannschaftspunkten Vorsprung fühlt sich sehr komfortabel an. SCK3 gelingt im direkten Kellerduell ein Kantersieg gegen die SF5 und schafft damit einen kleinen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg. Mit 3 Mannschaftspunkten Luft vor den Abstiegsplätzen kann die Mannschaft dem Restprogramm nun deutlich gelassener entgegen sehen. SCK4 kommt gegen Empor leider unter die Räder und kann im Abstiegskampf keinen Boden gutmachen. SCK5 schafft einen Kantersieg gegen Fredersdorf und verbleibt im sicheren Mittelfeld der Tabelle. SCK6 tankt Selbstvertrauen mit dem ersten und zugleich deutlichen Sieg der Saison und darf plötzlich ganz realistisch wieder auf Klassenerhalt hoffen. Die Tabellenkonstellation ist sehr günstig für SCK6. Drei weitere Mannschaften haben ebenfalls nur 2 Mannschaftspunkte, sodass die 2 MP zusammen mit den Brettpunkten aktuell für Tabellenplatz 8 reichen. Hier scheint wieder alles möglich. SCK7 gewinnt und holt Big-Points gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten SF6. Der Spieltag verlief perfekt für die Mannschaft, da auch der zweite unmittelbare Aufstiegskonkurrent verliert. Mission Aufstieg wird lebendiger. SCK8 verliert denkbar knapp und verliert damit den Anschluss an die Aufstiegsplätze. SCK9 gewinnt klar und verteidigt den 1. Tabellenplatz. SCK10 gewinnt ebenfalls klar und schiebt sich auf einen der Aufstiegsplätze.

Kreuzberger unterwegs bei der BSenEM 2026

In aller Kürze: Vor etwas mehr als einer Woche ging die BSenEM zu Ende. Mit dabei wieder zahlreiche Kreuzberger. FM Jürgen Federau wurde wie im letzten Jahr Berliner Nestorenmeister (75+). Kreuzberg wurde mit FM Christian Syré, FM Jürgen Federau und Michael Steiger in der Mannschaftswertung zudem Vize-Meister.

Alle Infos zur BSenEM auf der BSV-Seite


Nestoren unter sich

Kreuzberger Schachsommer 2026 – Ausschreibung Werner-Ott-Open

Mit insgesamt 7 Turnieren präsentieren wir in diesem Jahr den Kreuzberger Schachsommer 2026. Die Termine mussten wir wegen des Schachgipfels in Dresden (16. bis 26. Juli) entzerren. Daher beginnen das Werner-Ott-Open und das U25-Elo-Youngsters erst Anfang August. Das Kinderturnier und die weiteren Turniere finden zum Ferienbeginn statt.

Die Ausschreibungen veröffentlichen wir nach und nach – hier schon mal die Ausschreibung für das Werner-Ott-Open 2026

Der Link für die Online-Anmeldung und die Turnierseite bei Chess:Manager

Geteilte Sieger zum Zwoten

Das Treppchen der Februarausgabe im Schach960 war fast ein Replik von der Januarausgabe. Klaus und Alexander waren am Ende erneut punkt- und wertungsgleich und teilten sich wieder den Turniersieg. Nach Wertung knapp dahinter wurde Giacomo Mandelli Dritter. Diverse Stammspieler tummelten sich beim Schnellturnier “Freitag, der 13.”. Trotz der Konkurrenz in Charlottenburg waren immerhin 12 Teilnehmer dabei.

Februar Teiln. Google (Android 11.0) Google (Android 11.0)
960-Tabelle 12 Klaus Lehmann Alexander Kurz Giacomo Mandelli

Zur Grand-Prix-Gesamtwertung

Spenden für den Schach-Club Kreuzberg ohne Aufwand (bei Reisebuchungen)

Wer eine Reise buchen möchte – Deutsche Bahn, Booking, Check24 und viele weitere Anbieter -, erhält ohne jeden weiteren Aufwand eine Spende für unseren Verein.

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Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns auf diesem Weg unterstützt.

Erfolge bei Kinder- und Jugendturnieren in den Winterferien

Am ersten Ferienwochenende gab es neben der Berliner Jugendmeisterschaft weitere Turniere der Berliner Schachjugend, an denen sich unsere Kinder beteiligt haben – und durchaus erfolgreich waren. Wir freuen uns über eure Teilnahme an den Turnieren und gratulieren herzlich zu euren Erfolgen!

Turnierseite

Turnierseite Jugendwinterturnier

Nach vorläufiger DWZ-Auswertung schafft Leonhard einen DWZ-Zuwachs von 221 Punkten

16 Munoz Drozdzewski, Leonhard 1161 1471 4.5 1.17 7 5 / 5 1573 1382 221

Turnierseite Winterturnier

Berliner Jugendeinzelmeisterschaft: Einmal Silber, zweimal Bronze

Nicht alle Wünsche konnten in Erfüllung gehen, aber doch war die diesjährige Berliner Jugendeinzelmeisterschaft im Ganzen erfolgreich.

Insgesamt gab es für unsere Kinder einmal Silber, zweimal Bronze und 3 Qualifikationsplätze für die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft.

U10

In der u10 waren wir sogar mit 2 Spielern am Start, die sich beide für die Deutsche Jugendmeisterschaft qualifiziert haben. Lukas Stanisic schaffte nach einer Schwächephase im Turnier doch noch, einen begehrten Pokal in Händen zu halten (Platz 3). Tymofii Malyi spielte ein gutes Turnier und schaffte trotz einer Niederlage in der letzten Runde gegen seinen Vereinskameraden Lukas, einen Qualifikationsplatz zu ergattern (4 Plätze in der U10).

U12

Tino Sander, der Vorjahressieger in der U10, musste in diesem Jahr in der U12 spielen und konnte seinen Erfolg fast wiederholen – mit 7 aus 9 schaffte er Platz 2. Einen halben Punkt mehr konnte Rafael Bergmann erspielen, daher der Vizemeistertitel für Tino (und natürlich die Qualifikation für die Deutsche Jugendmeisterschaft.

U14

Arthur Hoppe musste in der U14 einem überragend spielenden Onno Zhang und dem Zweitplatzierten Karl Gersemann, der am Ende nur einen winzigen Sonneborn-Berger-Vorsprung hatte, den Vortritt lassen, daher Platz 3 und der Pokal in Bronze. Hier qualifizieren sich nur 2 Spieler, aber bei dem Ergebnis könnte ein Freiplatzantrag für die Deutsche erfolgreich sein.

U16

Hiroki Mauss hatte sich zum ersten Mal für die BJEM qualifiziert und konnte als Elo-Schwächster in diesem Turnier doch überzeugen: 4 aus 7 und nur einen Punkt Abstand auf Platz 1. Allerdings war er damit nicht allein, sodass die Wertung ihm einen 5. Platz einbrachte.

U18

Momme Held war mit Platz 4 sicher nicht glücklich, zumal er nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Laurin Jahnz die Chance auf einen Platz weiter vorne durchaus gegeben war. Aber auch er war gesundheitlich nicht in Topform.

Turnierseite bei der Schachjugend Berlin

Eindrücke aus dem Turnier

 

 

Monatsturniere: FM Lehmann + FM Kurz gewinnen beim 960 und Makarov beim Schnellschach

In aller Kürze nachgereicht zuerst die Ergebnisse des Monatsturniers 960 von vor einer Woche. Punktgleich und mit völlig identischer Wertung landeten Klaus und Alexander auf dem geteilten 1. Platz. Ebenfalls punktgleich und mit nur einem Buchholz-Punkt weniger komplettiert Max Peter das Siegertreppchen. Die Schach960-Grand-Prix-Wertung.

Januar Teiln. Google (Android 11.0) Google (Android 11.0)
960-Tabelle 14 Klaus Lehmann Alexander Kurz Max Peter Bartelt

Beim Schnellschach am vergangenen Freitag gabs eine kleine Überraschung. Als regelmäßiger Teilnehmer der Monatsturniere hat Glib nach vielen guten Ergebnissen sein erstes Monatsturnier gewonnen. Doch danach sah es zunächst gar nicht aus. Georg startete furios mit 5/5 und ein halber Punkt aus den verbleibenden 2 Runden hätte zum Turniersieg gereicht. Er hatte bis dahin bereits gegen Dirk Paulsen gewonnen und war in den 2 letzten Partien (wenn man streng nach Setzliste geht) jeweils leicht favorisiert. Georg hat am Ende aber zwei Nullen produziert und wurde noch von Glib eingeholt. Die Schnellschach-Grand-Prix-Wertung.

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Rapid-Tabelle 22 Glib Makarov Georg Adelberger Orkun Sakalli

Bergfest bei der BMM: 6 Siege, 2 Remis und nur 1 Niederlage

Eine Gesamtbilanz, die sich sehen lassen kann.

SCK2 ist weiter voll auf Kurs in Richtung Landesliga. Erneut ein deutlicher und überzeugender Sieg und dabei die Tabellenführung ausgebaut. SCK3 holt einen MP gegen TSG3 und behauptet sich knapp vor den Abstiegsplätzen. Das Ligaorakel tendiert klar pro Klassenerhalt. SCK4 spielt bockstark, gewinnt überraschend und holt wichtige Punkte gegen den Abstieg; kann damit die Abstiegsplätze aber leider nicht verlassen. SCK5 holt im Kampf auf Augenhöhe einen MP und bleibt im Tabellenmittelfeld jenseits von Aufstieg und Abstieg. SCK6 Das sehr junge Team war einmal mehr klarer Außenseiter und musste einmal mehr Lehrgeld bezahlen. Saure-Gurken-Zeit ohne MP. SCK7 gewinnt klar und bleibt knapp Tabellenführer nach Brettpunkten. SCK8 gewinnt klar und schiebt sich damit vom 3. auf den 2. Tabellenplatz, der aktuell ein Aufstiegsplatz wäre. SCK9 gewinnt klar und schiebt sich damit vom 3. auf den 1. Tabellenplatz. SCK10 gewinnt ebenfalls klar und behauptet den 4. Tabellenplatz. Mit nur einem MP Abstand zum Tabellenführer sollte hier noch alles drin sein.